Wir benötigen ein Update in der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort.

Die Problematik

In der niedrigschwelligen Versorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen gibt es strukturelle Probleme, die die Effizienz des Systems wesentlich beeinträchtigen.

Unklarheit über verfügbare Angebote

In den meisten Regionen weiß niemand, welche seriösen Hilfsangebote verfügbar sind – nicht einmal Städte, Jugendämter oder Dachverbände. Diese Überforderung von offiziellen Stellen überträgt sich auf die individuelle Suche von Jugendlichen in einer Problemsituation.

Unübersichtliche Websites und unklare Beschreibungen

Lokale Hilfsangebote sind nur schwierig im Internet zu finden. Außerdem fokussieren sich die Darstellung auf eine Beschreibung der Hilfeleistung, anstatt Jugendlichen aktiv den Weg zur Hilfe zu zeigen. 

Stigmatisierung und fehlende Aufklärung

Sowohl in der Erziehung zu Hause als auch in Schulen wird viel zu wenig über mentale Gesundheit und psychische Krankheiten erklärt. Jugendliche sind überfordert mit ihrer Situation und wissen nicht, was mit ihnen los ist.

Zunehmende Diskrepanz zwischen Hilfesuchenden und Hilfeanbietern

Hilfsorganisationen und Jugendlichen leben in 2 verschiedenen Welten. Während junge Menschen ihre Zeit auf Snapchat und TikTok verbringen, fassen Organisationen Informationen auf Flyern zusammen. Insbesondere im digitalen Raum sprechen Hilfsangebote ihre Zielgruppe nicht mehr an.

Unsere Lösung

Mit Between The Lines haben wir eine digitale Plattform geschaffen, die Hilfesuchende und Hilfeanbieter zusammenbringt.

Wir holen Hilfsorganisationen und Jugendliche dort ab, wo sie sich befinden und verbinden sie mit unserer Plattform. Damit erhöhen wir nicht nur allgemein die Effizienz des Hilfesystems. Wir digitaliseren die gesamte Hilfelandschaft. Wir klären Jugendliche über psychische Krankheiten auf. Wir schaffen einen Ort des Vertrauens im digitalen Raum. Und das alles einfach skalierbar und kostengünstig.

Die Hauptfunktion unserer App ist es, Jugendlichen einen schnellen Überblick über alle Handlungsoptionen in ihrer jeweiligen Situation zu geben. Diese beinhalten Informationen, Third-Party-Content (z.B. Videos und Podcasts von bekannten Persönlichkeiten) sowie die gesamte, heterogene Hilfelandschaft. Unter anderem sind auf unserer Plattform Lokale Beratungsstellen, Therapeutische Hilfsangebote, Telefonberatungen und Online-Angebote verfügbar.

Hilfsangebote in unserer App

Lokale Beratungsstellen

Kostenlose und niedrigschwellige Beratungen, die in der Nähe des Nutzers verfügbar sind. Kontaktdaten sind in der App immer aktuell verfügbar.

Therapeutische Hilfsangebote

Therapieangebote, die über die Krankenkasse abgerechnet werden. Übersicht über verfügbare Therapeut:innen im Umkreis sowie Informationen über Datenschutz, Wartelisten und Abrechnungen sind in der App verfügbar.

Telefonberatung

Allgemeine und spezialisierte Hotlines wie die Nummer gegen Kummer, die auf einer persönlichen Ebene weiterhelfen können.

Online-Angebote

Ausgewählte Online-Angebote, die niedrigschwellig vom Smartphone aus erreicht werden können.

Weiterführende Informationen in unserer App

Dritt-Anbieter Inhalte

Ausgewählte Videos und Potcasts von Personen des öffentlichen Lebens, die über eigene Erfahrungen berichten.

Expert:inneninformationen

Ein Expert:innen-Team klärt über Probleme, psychische Krankheiten und typische Fragen von Kinder und Jugendlichen auf.

 

Screenshot vom Between The Lines Organisationstool

Für Organisationen: Das BTL-Organisationstool

In unserem selbst entwickelten Organisationstool können alle qualifizierten Hilfsorganisationen sich eigenständig registrieren und in verschiedenen Feldern erklären, welche Art von Hilfeleistung sie anbieten.

Dadurch stellen wir sicher, dass alle verfügbaren Organisationen authentische Beschreibungen haben, die ein Differenzierungspotential für Jugendliche darstellt. Alle eingegebenen Informationen werden dabei immer von unserem Team Plattform geprüft, bevor sie freigeschaltet werden.

Zum BTL-Organisationstool

Für Jugendliche: Die BTL-App

Unsere selbst programmierte App ist über den Browser, sowie im App-Store und im Play-Store verfügbar. Hauptteil der App ist der übersichtliche Organisationsvergleich. Jugendliche können zwischen allen verfügbaren niedrigschwelligen Hilfsangeboten auswählen und die für sie passendste Entscheidung treffen.

Ergänzt wird die Übersicht mit Informationen für über 30 relevante Problemsituationen und Krankheiten. Außerdem wird verifizierter Third-Party-Content in Form von Youtube-Videos und Spotify-Podcasts zur Verfügung gestellt.

GoogleAppstoreZur WebApp
3 Screenshots von der Between The Lines App
Screenshot vom Between The Lines Organisationstool

Für Organisationen: Das BTL-Organisationstool

In unserem selbst entwickelten Organisationstool können alle qualifizierten Hilfsorganisationen sich eigenständig registrieren und in verschiedenen Feldern erklären, welche Art von Hilfeleistung sie anbieten.

Dadurch stellen wir sicher, dass alle verfügbaren Organisationen authentische Beschreibungen haben, die ein Differenzierungspotential für Jugendliche darstellt. Alle eingegebenen Informationen werden dabei immer von unserem Team Plattform geprüft, bevor sie freigeschaltet werden.

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3 Screenshots von der Between The Lines App

Für Jugendliche: Die BTL-App

Unsere selbst programmierte App ist über den Browser, sowie im App-Store und im Play-Store verfügbar. Hauptteil der App ist der übersichtliche Organisationsvergleich. Jugendliche können zwischen allen verfügbaren niedrigschwelligen Hilfsangeboten auswählen und die für sie passendste Entscheidung treffen.

Ergänzt wird die Übersicht mit Informationen für über 30 relevante Problemsituationen und Krankheiten. Außerdem wird verifizierter Third-Party-Content in Form von Youtube-Videos und Spotify-Podcasts zur Verfügung gestellt.

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Between The Lines funktioniert.

6

Partnerstädte

1287

Hilfsorganisationen

3307

monatliche Nutzer

Unsere Kooperationen mit den Städten

Wir arbeiten so eng wie möglich mit den Städten und Kreisen zusammen, um eine tiefe Integration in das lokale Hilfesystem zu ermöglichen.

Auswahl der zu freischaltenden Organisationen

Grundsätzlich liegt die Verantwortung der Überprüfung von Organisationen bei der Between The Lines gGmbH. Wir haben dabei klare Qualitätskriterien, die entscheiden, ob eine Organisation für unsere Produkte freigeschaltet wird. Das Hauptkriterium ist, dass die Organisation als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt ist. Darüber hinaus prüfen wir die Seriosität der Organisation und die Qualität ihrer Angaben im Tool. Hilfreich ist ebenfalls der Austausch mit dem lokalen Jugendamt, dass bei der Entscheidung über einzelne Organisationen durch seine lokale Expertise unterstützen kann.

Ergänzende Grafik zum Prozess des Freischaltens von Organisationen

Grundsätzlich liegt die Verantwortung der Überprüfung von Organisationen bei der Between The Lines gGmbH. Wir haben dabei klare Qualitätskriterien, die entscheiden, ob eine Organisation für unsere Produkte freigeschaltet wird. Das Hauptkriterium ist, dass die Organisation als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt ist. Darüber hinaus prüfen wir die Seriosität der Organisation und die Qualität ihrer Angaben im Tool. Hilfreich ist ebenfalls der Austausch mit dem lokalen Jugendamt, dass bei der Entscheidung über einzelne Organisationen durch seine lokale Expertise unterstützen kann.

Onboarding der lokalen Multiplikatoren

Damit eine App wie Between The Lines ihre volle Wirkung entfalten kann, ist es wichtig, dass alle relevanten Stakeholder im Hilfesystem von ihrer Existenz und ihren Funktionen wissen. Deshalb gehen wir aktiv auf alle potentiellen Multikplikatoren zu und erklären in interaktiven Workshops unsere App. Dadurch ist die App bei den relevanten Kontaktpersonen der Jugendlichen bekannt und kann bei Bedarf empfohlen werden. Die App steht damit allen Organisationen vor Ort selbst als unterstützendes digitales Tool zur Verfügung, über das Inhalte empfohlen und Expert:innen weitervermittelt werden können.

  • Lehrer und Lehrerinnen
  • Jugendorganisationen
  • Hilfsangebote
  • Vertreter des Jugendamts
  • Lokale Vereine wie Sportclubs und Musikschulen

Damit eine App wie Between The Lines ihre volle Wirkung entfalten kann, ist es wichtig, dass alle relevanten Stakeholder im Hilfesystem von ihrer Existenz und ihren Funktionen wissen. Deshalb gehen wir aktiv auf alle potentiellen Multikplikatoren zu und erklären in interaktiven Workshops unsere App. Dadurch ist die App bei den relevanten Kontaktpersonen der Jugendlichen bekannt und kann bei Bedarf empfohlen werden. Die App steht damit allen Organisationen vor Ort selbst als unterstützendes digitales Tool zur Verfügung, über das Inhalte empfohlen und Expert:innen weitervermittelt werden können.

Niedrigschwelliges Marketing vor Ort

Obwohl unser Fokus auf Online-Marketing liegt, wollen wir auch vor Ort für Jugendliche präsent sein. Wir verbinden dabei Marketing für unsere App mit allgemeiner Aufklärung über psychsiche Krankheiten und mentale Gesundheit. Besonders bewährt haben sich in der Vergangenheit Plakataktionen in Schulen und in ÖPNV sowie Mini-Flyer, die an Jugendliche ausgegeben werden. Zusätzlich setzen wir auf junge Markenbotschafter:innen – Schüler:innen, die von der App überzeugt sind und vor Ort Aktionen für ihre Bekanntheit machen. Ein weiteres Medium sind Workshops, die unsere Expert:innen vor Ort durchführen.

2 Plakate von Between The Lines

Obwohl unser Fokus auf Online-Marketing liegt, wollen wir auch vor Ort für Jugendliche präsent sein. Wir verbinden dabei Marketing für unsere App mit allgemeiner Aufklärung über psychsiche Krankheiten und mentale Gesundheit. Besonders bewährt haben sich in der Vergangenheit Plakataktionen in Schulen und in ÖPNV sowie Mini-Flyer, die an Jugendliche ausgegeben werden. Zusätzlich setzen wir auf junge Markenbotschafter:innen – Schüler:innen, die von der App überzeugt sind und vor Ort Aktionen für ihre Bekanntheit machen. Ein weiteres Medium sind Workshops, die unsere Expert:innen vor Ort durchführen.

Austausch mit dem lokalen Hilfesystem

Wir sind der Meinung, dass Between The Lines nur ein Teil eines heterogenen Hilfesystems sein kann. Die Existenz einer niedrigschwelligen App macht dementsprechend bewährte Formen wie die Schulsozialarbeit oder Beratungsangebote nicht überflüssig, sondern ergänzt diese. Dabei ist von Vorteil, dass Between The Lines – im Gegensatz zu anderen Websiten und Apps – eine Organisationsstruktur hat, die es ermöglicht, in den Austausch zu kommen. Wir freuen uns über Feedback und teilen unsere Erkenntnisse aus dem User Research – mit dem übergeordneten Ziel, eine bessere Versorgung für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

Ergänzende Grafik, die die Zusammenarbeit von Lokalen Stakeholdern und Between The Lines darstellt.

Wir sind der Meinung, dass Between The Lines nur ein Teil eines heterogenen Hilfesystems sein kann. Die Existenz einer niedrigschwelligen App macht dementsprechend bewährte Formen wie die Schulsozialarbeit oder Beratungsangebote nicht überflüssig, sondern ergänzt diese. Dabei ist von Vorteil, dass Between The Lines – im Gegensatz zu anderen Websiten und Apps – eine Organisationsstruktur hat, die es ermöglicht, in den Austausch zu kommen. Wir freuen uns über Feedback und teilen unsere Erkenntnisse aus dem User Research – mit dem übergeordneten Ziel, eine bessere Versorgung für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

Portrait von Burkhard Hintzsche

"Das Smartphone ist heute für junge Menschen zum wichtigsten Kommunikationsmedium geworden. Um Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen effektiv zu erreichen, müssen wir sie deshalb direkt auf dem Smartphone abholen und alle relevanten Informationen und Hilfsangebote nutzerfreundlich zur Verfügung stellen.
Alles das bietet die Hilfeapp ‘Between The Lines‘ mit dem Zugang zum Düsseldorfer Hilfesystem."

Burkhard HintzscheStadtdirektor Düsseldorf

Fragen oder Ideen?

Sie haben Fragen zur Registrierung als Organisation oder sind interessiert daran, Between The Lines auch in Ihrer Region verfügbar zu machen? Lassen Sie uns gerne Möglichkeiten dazu besprechen!